Was sind Anzeichen für eine COPD Erkrankung?
10.10.2019

Was sind Anzeichen für eine COPD Erkrankung? Rund 15 bis 25 Prozent der über 40-Jährigen in Europa leiden an COPD. Die chronische Erkrankung drängt sich schleichend in das Leben der Patienten.

Es beginnt mit Husten, der anfangs als gewöhnlicher Raucherhusten abgetan wird, bis die Symptome das Leben drastisch beeinträchtigen können. Informieren Sie sich daher rechtzeitig über die Anzeichen einer COPD.

Die Symptome frühzeitig erkennen

Auswurf, Husten und Atemnot sind typische Anzeichen einer COPD.

  • Husten ist eines der ersten Symptome. COPD-Patienten husten am häufigsten in den Morgenstunden, anfangs nur gelegentlich, später jeden Tag und auch zunehmend untertags. Der chronische Husten ist eine Reaktion auf die vermehrte Schleimbildung.
  • Auswurf: Eine kranke Lunge produziert mehr Schleim. Jahrelang eingeatmete Schadstoffe lähmen die Flimmerhärchen der Atemwege. Der Abtransport aus der Lunge ist daher nicht mehr möglich. Der zähflüssige, meist etwas bräunliche Schleim, kann nur noch durch Husten „ausgeworfen“ werden.
  • Im Laufe einer COPD verengen sich die Atemwege zunehmend. Atemnot – verbunden mit dem Gefühl, als atme man durch einen Strohhalm – ist die Folge. Macht sich diese am Anfang nur bei körperlicher Anstrengung bemerkbar, ist sie im fortgeschrittenen Stadium bereits im Ruhezustand spürbar. Oft sind beim Atmen Geräusche wie Pfeifen und Brummen hörbar.

Auch kurze Phasen, in denen sich die Beschwerden plötzlich verstärken, - sogenannte Exazerbationen - treten häufig auf. Hier finden Sie weitere Informationen.

Anzeichen richtig deuten

Treten die oben genannten Symptome bei Ihnen auf, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über eine mögliche COPD-Erkrankung. Dieser wird Sie zunächst zu Ihrer Krankheitsgeschichte (Anamese) befragen. Nachfolgend finden Sie einige typische Fragestellungen. Sie können sich bereits vor Ihrem Arztbesuch über diese Gedanken machen.

  • Wie oft und seit wann husten Sie?
  • Rauchen Sie oder haben Sie geraucht?
  • Kommen Sie an Ihrem Arbeitsplatz mit Stäuben, Gasen oder Dämpfen in Berührung?
  • Leiden Sie unter weiteren Erkrankungen?
  • Können Sie Symptome wie Wassereinlagerungen (Ödeme) an den Beinen beobachten?

Mit einer frühzeitigen Behandlung und entsprechender Lebensweise können Sie den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.