Rauchfreie Gastronomie: Was bringt es?

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Rauchfreie Gastronomie: Was bringt es?

Nach einem Jahr Rauchverbot in der Gastronomie wurde Bilanz gezogen: Die Resultate weisen in die richtige Richtung, sind aber nicht nur positiv, sagen Lungenexperten.

Am 1. November 2019 trat das allgemeine Rauchverbot in der österreichischen Gastronomie in Kraft. Eine erste Bilanz nach knapp einem Jahr zeigt, dass dadurch das Passivrauchen von Gästen und Personal deutlich reduziert werden konnte, die Einhaltung des Rauchverbotes vor allem in den Bundesländern aber zu wünschen übriglässt. Entsprechende Kontrollen werden nur zaghaft durchgeführt. Auch die Jugendschutzgesetze werden nur mangelhaft eingehalten – Kontrollen würden ebenfalls fehlen, auch bei der Verwendung von E-Zigarette, Shisha und anderen inhalierten Nikotinprodukten in Lokalen. Nikotinprodukte sind zu billig und zu leicht zugänglich. Immerhin hat es Österreich geschafft, nicht mehr Schlusslicht der Staaten im EU-weiten Vergleich im Hinblick auf die sogenannte Tabakkontrolle, also in Bezug auf gesetzliche Maßnahmen zur Regulierung des Tabakkonsums, zu sein.

 

Quellen

  • 44. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie, Session „Rauch und Dampf in Österreich“
    Mittwoch, 15.10.2020, 16.15 – 17.15 Uhr, http://www.ogp-kongress.at/

 

Erschienen am 03.11.2020

Foto © tpap8228  – stock.adobe.com

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