Impfungen für Lungenkranke

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Impfungen für Lungenkranke – das sollten Sie beachten

Wie funktionieren Impfungen?

Eine Impfung konfrontiert den Körper mit bestimmten Krankheitserregern, die zuvor aber unschädlich gemacht wurden. Die Erreger im Impfstoff können daher die Krankheit nicht mehr auslösen. Unser Immunsystem reagiert trotzdem auf die Erreger und zerstört sie. Dabei lernt es diese als Gefahren kennen und merkt sich die individuellen „Muster“ der Erreger. Wenn diese wieder einmal in den Körper gelangen, kann das Immunsystem sehr schnell reagieren und sie unschädlich machen, bevor die entsprechende Krankheit ausbrechen kann.

Schaden Impfungen den Lungenkranken?

Nein. Trotzdem können leichte Probleme auftreten, in sehr seltenen Fällen auch schwerere (zum Beispiel bei einer Allergie gegen Bestandteile des Impfstoffs). Wie jede medizinische Behandlung ist auch eine Impfung nicht ganz risikofrei. Aber die Gefahren durch eine Infektion sind um ein Vielfaches höher, vor allem wenn Sie chronisch krank sind. Fachleute raten deshalb Lungenkranken dringend, auf ihren vollständigen Impfschutz zu achten. Zwei Impfungen sollten sie zusätzlich vornehmen lassen:

Influenza und Pneumokokken – gefährlich für Lungenkranke!

Viele Impfempfehlungen gelten für alle Menschen, andere nur für bestimmte Personengruppen. Lungenkranke sollten sich zusätzlich zu den allgemein empfohlenen Impfungen gegen Influenza („Grippe“) und Pneumokokken impfen lassen.

Die Grippe ist nicht so harmlos, wie viele denken. In jedem Jahr gibt es Todesfälle durch die Influenza. Bei einer vorgeschädigten Lunge, zum Beispiel durch COPD oder Asthma, ist das Risiko von ernsten oder sogar lebensbedrohlichen Komplikationen sehr hoch. Schützen Sie sich deshalb mit einer Grippeimpfung!

Ähnliches gilt für eine Pneumokokkeninfektion: Sie kann schwere Erkrankungen mit bleibenden Schäden oder sogar tödlicher Folge hervorrufen. Für Personen über 60 Jahren und Patienten mit bestimmten Krankheiten wird deshalb eine Pneumokokkenschutzimpfung dringend empfohlen. Das gilt auch für Patienten mit COPD oder Asthma.

 Zusammengefasst:

Achten Sie als Lungenpatient auf einen vollständigen Impfschutz. Lassen Sie sich zusätzlich gegen Grippe und Pneumokokken impfen und den Impfschutz regelmäßig auffrischen. Ihr Arzt/Ihre Ärztin berät Sie gerne.

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