Ich bin Asthma-/COPD-Patient:in und verwende Cortison-haltige Medikamente

Ja, ich weiß, dass Cortison einen wichtigen Beitrag in der Behandlung meiner Erkrankung leistet
67% (1010 Stimmen)
Nein, ich verwende keine Cortison-haltigen Medikamente und habe keine ausführliche Erklärung erhalten, welchen Nutzen mir Cortison bringen kann
33% (504 Stimmen)
Anzahl aller Stimmen: 1514

Wandern: Das gibt es zu beachten!

06.07.2015

Wandern: Das gibt es zu beachten!Inzwischen weiß man längst: Bewegung ist gerade für Lungenpatienten von größter Bedeutung.

Wandern eignet sich gut als Sportart für Menschen mit Asthma oder COPD, weil Sie an jedem Punkt selbst bestimmen können, wie schnell und wie weit Sie wandern wollen. Gleichzeitig wirkt Wandern in der Natur entspannend und stärkend für Körper und Seele und trainiert Ihre Ausdauer.

Darauf sollten Sie achten, damit Ihr Wanderausflug Ihnen auch wirklich gut tut:

Wandern mit COPD oder Asthma – unsere Checkliste für Sie:

  •  Strecke wählen: Wählen Sie eine Wanderstrecke aus, die flexibel ist: Sie sollten unterwegs immer wieder entscheiden können, ob Sie noch weiterwandern wollen oder ob es Ihnen genügt.
  • Wanderstrecken für Allergiker: Wenn Sie an Pollenallergie leiden, sollten Sie vor der Wanderung die Pollenflug-Vorhersagen im Blick behalten.Wesentlich geringer ist die Pollenbelastung am Meer und in den Bergen.
  • Auf Nummer sicher gehen: Bitten Sie einen Freund oder Verwandten, per Handy erreichbar zu sein, um Sie mit dem Auto abholen zu können, falls Sie sich doch zu viel zugemutet haben.
  • Check-up beim Arzt: Wenn Sie noch nie oder sehr lange nicht mehr gewandert sind oder wenn Sie in den Bergen „hoch hinaus“ wollen, sollten Sie sich vorher noch einmal beim Arzt durchchecken lassen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Medikamente optimal eingestellt sind und Ihrem Ausflug nichts im Wege steht.
  • Notfallausrüstung ins Gepäck: Ihre Notfallmedikamente und Ihr Inhalator müssen unbedingt mit ins Wandergepäck. Vergewissern Sie sich, dass auch Ihre Begleiter wissen, wie sie im Notfall reagieren müssen.
  • Pausen einlegen: Eine Wanderung ist kein Marathonlauf! Wann immer Sie das Bedürfnis dazu haben, sollten Sie eine Pause einlegen. Am besten nehmen Sie sich eine wasserfeste Sitzunterlage mit, damit Sie sich auch auf einem gefällten Baumstamm oder einer feuchten Bank ein wenig ausruhen können.

 Neben diesen Tipps sollten Sie natürlich auch die gängigen Wanderhinweise beachten: Informieren Sie Familie oder Freunde, wann Sie wieder zurück sein wollen. Achten Sie auf feste Schuhe, geeignete Kleidung und Sonnenschutz.

So können Sie Ihren Ausflug in die Natur genießen!