Wie gut unterstützt Sie Ihr Notfallspray dabei, während der Pollenzeit mit Ihrem Asthma zurechtzukommen?

Ich leide stärker und benütze den Spray nicht so häufig
17% (158 Stimmen)
Ich benütze den Notfallspray häufiger und er hilft mir sehr
50% (458 Stimmen)
Ich merke keine Veränderung
32% (291 Stimmen)
Anzahl aller Stimmen: 907

So schützen wir uns vor Infekten

17.09.2026

Während draußen der Herbst Einzug hält, machen wir es uns verstärkt drinnen im Warmen gemütlich. Genau das führt aber auch dazu, dass wir Viren wieder mehr ausgesetzt sind. Was schützt nun am besten davor?

4 essentielle To-Dos für Lungenerkrankte in der Grippesaison:1

  • Dem Behandlungsplan treu bleiben: Ob COPD, Asthma, Bronchiektasen oder Lungenfibrose – ein individueller Selbstmanagementplan gibt Orientierung. Wenn sich die Symptome verschlechtern, frühzeitig ärztliche Unterstützung suchen.
  • Basismedikation regelmäßig einnehmen: Auch an guten Tagen, an denen man sich vielleicht sogar beschwerdefrei fühlt, ist die tägliche Einnahme der verordneten Dauermedikation wichtig.
  • Notfallspray griffbereit haben: Falls ein Bedarfsinhalator verwendet wird, diesen unbedingt immer dabeihaben.
  • Inhalationstechnik überprüfen: Nur, wenn der inhalator richtig angewendet wird, gelangt der Wirkstoff tatsächlich dort an, wo er wirken soll.

Hygiene-Basics, die tatsächlich wirken

Es ist eigentlich recht schnell und einfach erklärt: Ein Großteil des Infektionsschutzes fällt auf konsequente Alltagshygiene zurück.

  • Hände richtig waschen: Mit warmem Wasser und Seife, mindestens 20 Sekunden lang. Anschließend gründlich abtrocknen. Dieses Ritual wird besonders wichtig nach dem Aufenthalt in öffentlichen Verkehrsmitteln, vor dem Essen und nach dem Husten oder Niesen. Alternativ eignet sich ein alkoholbasiertes Handdesinfektionsmittel.1,2
  • Gesicht nicht anfassen: Viren und Bakterien gelangen häufig über kontaminierte Hände in Augen, Nase oder Mund. Es lohnt sich, bewusster darauf zu achten.2
  • Richtig husten und niesen: Am besten in die Armbeuge oder in ein Taschentuch, das danach sofort entsorgt wird.3
  • Oberflächen regelmäßig reinigen: Türklinken, Lichtschalter und andere häufig berührte Flächen sind regelrechte Keimschleudern.1,3
  • Abstand halten, wo es geht: Enger Kontakt zu erkrankten Personen sollte möglichst vermieden werden. Besonders bei Vorerkrankungen der Lunge oder des Herzens sowie bei geschwächtem Immunsystem. Wo Abstand nicht möglich ist, hilft es, die Kontaktzeit zu verkürzen.2
  • Frische Luft nutzen: Bei Treffen in Innenräumen lohnt sich regelmäßiges Stoßlüften.3
  • Bei Krankheitsgefühl zuhause bleiben: Wer sich unwohl fühlt, schützt andere am besten, indem soziale Kontakte reduziert werden.3

Wann ist eine Maske sinnvoll?

Eine gut sitzende Maske reduziert die Menge an Krankheitserregern, die eine Person beim Sprechen oder Husten freisetzt und schützt gleichzeitig die tragende Person selbst. Sinnvoll ist sie vor allem, wenn man sich unwohl fühlt, aber trotzdem raus muss, oder in überfüllten Innenräumen wie Bus, Bahn oder beim Einkaufen. Es ist eine einfache Option für alle, die sich damit sicherer fühlen. Wer maximalen Schutz sucht, greift am besten zu einer FFP2-Maske.3

Das Immunsystem im Alltag stärken

Neben Medikamenten und Hygiene zählen auch ganz alltägliche Gewohnheiten. Sie beeinflussen oft stark, wie gut das Immunsystem arbeitet:4

  • Ausreichend schlafen: Sieben bis neun Stunden pro Nacht, möglichst mit festem Rhythmus, helfen dem Körper, Abwehrkräfte aufzubauen.
  • Abwechslungsreich essen: Eine bunte Auswahl an Obst und Gemüse liefert wichtige Nährstoffe gegen virale und bakterielle Infekte.
  • Genug trinken: Ausreichende Flüssigkeitszufuhr hält die Schleimhäute feucht und unterstützt die Durchblutung.
  • In Bewegung bleiben: Schon rund 30 Minuten Aktivität am Tag stärkt die Widerstandsfähigkeit.
  • Stress reduzieren: Anhaltender Stress schwächt die Abwehrkräfte und lässt gesunde Routinen leichter auf der Strecke bleiben.

Viele Expert:innen raten dazu, sich impfen zu lassen. Das gilt besonders für diejenigen, die an einer Lungenerkrankung leiden. Denn sie haben bei einer echten Influenza ein erhöhtes Risiko für Komplikationen und akute Verschlechterungen. Die Impfung bereitet das Immunsystem darauf vor, den Erreger im Ernstfall schnell und wirksam zu bekämpfen. Sie ist quasi eine extra Unterstützung für die eigenen Abwehrkräfte.1

Außerdem schützen Geimpfte damit auch ihre Angehörigen und andere Risikopersonen im Umfeld. Zudem ist es ratsam, je nach individueller Situation und Krankheitsmanagement auch an andere Impfungen zu denken – beispielsweise COVID-19, RSV oder Pneumokokken.1Und was, wenn man doch die echte Grippe (Influenza) erwischt?

Erstmal gilt, Grippesymptome treten meist plötzlich auf: Symptome sind hohes Fieber, Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen, trockener Husten, Schüttelfrost, Halsschmerzen, verstopfte oder laufende Nase sowie starke Erschöpfung.

Wer zu einer Risikogruppe gehört – aufgrund einer chronischen Lungenerkrankung beispielsweise – sollte bei diesen Anzeichen rasch ärztlichen Rat einholen. Wird frühzeitig, idealerweise innerhalb der ersten ein bis zwei Krankheitstage, mit einer antiviralen Behandlung begonnen, lässt sich der Krankheitsverlauf oft deutlich abmildern.5