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Lungenerkrankungen: Begriffe einfach erklärt

30.04.2026

Von Obstruktion über Exazerbation bis hin zu Bronchodilatator – medizinische Fachbegriffe rund um Lungenerkrankungen können auf den ersten Blick kompliziert und schwer verständlich wirken. Gerade bei häufigen Erkrankungen wie Asthma oder COPD tauchen viele dieser Begriffe im Alltag, bei Arztgesprächen oder Befunden auf. Im Folgenden bereiten wir deshalb die wichtigsten einfach und verständlich auf, um einen besseren Überblick zu schaffen.

Asthma (Asthma bronchiale)

Asthma bronchiale ist eine dauerhafte Erkrankung der Atemwege, bei der die Bronchien ständig entzündet sind und auf eigentlich harmlose Reize wie Pollen, Tierhaare oder Kälte übermäßig stark reagieren.1 Dadurch verengen sich die Atemwege anfallsartig, was zu Atemnot, Husten und pfeifenden Atemgeräuschen führt – meist lässt sich die Verengung durch Medikamente oder von selbst wieder lösen.2

COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung)

COPD ist eine dauerhafte Lungenerkrankung, bei der die Bronchien entzündet und verengt sind, sodass immer weniger Luft hindurchströmen kann.3 Sie entwickelt sich schleichend über Jahre – was zunächst wie harmloses Husten wirkt, kann sich mit der Zeit zu einer stark einschränkenden Erkrankung entwickeln.4

Obstruktion (Atemwegsverengung)

Eine Obstruktion bezeichnet die Verengung der Bronchien, die vor allem das Ausatmen erschwert – die Schleimhaut schwillt an, es entsteht mehr Schleim und die Muskelschicht der Bronchien verkrampft sich zusätzlich.3 Während sich diese Verengung bei Asthma meist durch Medikamente wieder vollständig aufheben lässt, bleibt sie bei COPD dauerhaft bestehen und schreitet im Laufe der Zeit fort.4

Exazerbation (akuter Schub)

Eine Exazerbation bezeichnet eine plötzliche und deutliche Verschlechterung der Beschwerden, bei der Husten, Atemnot und Auswurf erheblich zunehmen und rasch behandelt werden müssen.4 Häufig sind Atemwegsinfekte der Auslöser solcher Schübe, die mehrere Tage bis Wochen andauern können.3

Lungenemphysem (Blählunge)

Beim Lungenemphysem werden die feinen Wände zwischen den Lungenbläschen unwiederbringlich zerstört, sodass sich größere, funktionslose Hohlräume bilden, in denen sich die Luft anstaut.3 Dadurch nimmt die Oberfläche, über die Sauerstoff ins Blut übergehen kann, stark ab – die betroffene Person leidet unter zunehmender Atemnot.4

Chronische Bronchitis

Bei chronischer Bronchitis sind die Schleimhäute der Atemwege dauerhaft entzündet und produzieren übermäßig viel Schleim – gleichzeitig wird das natürliche Selbstreinigungssystem der Lunge geschwächt.4 Fachleute sprechen von chronischer Bronchitis, wenn Husten mit Auswurf in zwei aufeinanderfolgenden Jahren jeweils mindestens drei Monate anhält.3

Lungenfibrose

Bei der Lungenfibrose wird gesundes Lungengewebe nach und nach durch starres Narbengewebe ersetzt, wodurch die Lunge ihre Elastizität verliert.5 Die versteiften Lungenbläschen können sich beim Einatmen schlechter ausdehnen, was die Aufnahme von Sauerstoff ins Blut beeinträchtigt.6

Spirometrie (Lungenfunktionstest)

Die Spirometrie ist ein einfacher, schmerzfreier Atemtest, bei dem man in ein Messgerät pustet, das die eingeatmete und ausgeatmete Luftmenge sowie die Strömungsgeschwindigkeit aufzeichnet.7 Anhand der Werte lässt sich erkennen, ob die Atemwege verengt sind – wie bei Asthma oder COPD – oder ob das Lungengewebe selbst betroffen ist.8

Bronchodilatator (atemwegserweiterndes Medikament)

Bronchodilatatoren sind Medikamente, die die Muskulatur in den Bronchien entspannen und so die verengten Atemwege weiten, damit die Luft wieder besser hindurchströmen kann.8 Sie werden häufig als Inhalationsspray bei Asthma oder COPD eingesetzt – die Reaktion auf einen Bronchodilatator kann Hinweise geben, ob eher Asthma oder COPD vorliegt.7

Asthma-COPD-Overlap (ACO)

Wenn bei einer Person gleichzeitig Merkmale beider Erkrankungen vorliegen – also dauerhaft verengte Atemwege wie bei COPD und eine bronchiale Überempfindlichkeit wie bei Asthma – sprechen Fachleute von einem Asthma-COPD-Overlap.9

Bronchiale Hyperreagibilität (Überempfindlichkeit der Bronchien)

Bronchiale Hyperreagibilität bedeutet, dass die Atemwege auf Reize, die gesunden Menschen nichts ausmachen – wie kalte Luft, Allergene oder andere Umwelteinflüsse – mit einer übermäßig starken Verengung reagieren.1 Diese Überempfindlichkeit ist ein zentrales Merkmal von Asthma und der Grund, warum es bei Betroffenen so leicht zu Anfällen kommt.3