Wie gut unterstützt Sie Ihr Notfallspray dabei, während der Pollenzeit mit Ihrem Asthma zurechtzukommen?

Auswahlmöglichkeiten

Mehr Luft Umfragen: Echte Einblicke in den Alltag mit Lungenerkrankungen

27.07.2026

Die Umfragen auf unserer Website geben wertvolle Einblicke in den Alltag von Menschen mit COPD und Asthma. Gleichzeitig bringen sie oft überraschende Herausforderungen ans Licht, mit denen Betroffene täglich konfrontiert sind. Um die Ergebnisse fachgerecht einzuordnen, werden wir von erfahrenen Expert:innen begleitet.

Ein Drittel der Betroffenen nicht über Cortison-Therapie informiert

So gaben bei einer unserer Umfragen zwei Drittel der befragten Asthma- und COPD-Patient:innen an, cortisonhaltige Medikamente zu verwenden. Das verbleibende Drittel hingegen nicht. Mehr noch: Sie wurden nach eigenen Angaben nie darüber informiert, dass inhalatives Cortison für ihr Krankheitsmanagement relevant sein könnte.

Prof. Dr. Bernd Lamprecht sieht darin ein klares Problem. „Die Therapie von Asthma braucht inhalatives Cortison. Es ist ein Versäumnis, dass ein Drittel nicht weiß, dass diese Therapiemöglichkeit besteht. Das zeigt aber auch, dass bei den Gesprächen mit Ärztinnen und Ärzten noch viel mehr über diese wichtigen Wirkstoffe gesprochen werden muss. Um Ängste auszuräumen und zu erklären, wofür die Behandlung sinnvoll ist.“

Psychische Belastung bei Asthma und COPD: Mehr als jede:r Zweite betroffen

Auch das Thema psychische Gesundheit rücken unsere Umfragen immer wieder in den Fokus. So zeigt eine Befragung, dass sich 52 % durch ihre Lungenerkrankungen belastet fühlt.

„Die Frage ist entscheidend, denn viele Betroffene leiden unter Depressionen und Ängsten – verständlich, denn Atemnot ist ein furchtbares Symptom. Mehr als die Hälfte fühlt sich belastet, was wiederum auch darauf hinweist, dass ihre Lebensqualität stark beeinträchtigt ist“, erklärt Dr. Lamprecht.

Gleichzeitig verweist er auf eine gewisse Schwankung des Krankheitsverlaufs: Immerhin folgen auf schlechtere Phasen auch bessere. Diese Wechselhaftigkeit kann für viele Betroffene jedoch auch mit einer gewissen Unplanbarkeit im Alltag verbunden sein.
 

Wenn auch Ihnen alles zu viel wird, kann es helfen, mit anderen ins Gespräch zu kommen. Selbsthilfegruppen bieten Unterstützung und Austausch. Für eine kleine Pause im Alltag laden unsere Atemübungen zum Durchatmen ein. Klicken Sie rein und gönnen Sie sich einen Moment der Ruhe.

Link zu den Atemübungen