Entspannung durch Autogenes Training

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Entspannung durch Autogenes Training

Wer körperlichem oder seelischem Stress ausgesetzt ist, kann bekanntlich nicht mehr richtig durchatmen. Bei Asthma-Patienten kann das sogar gefährlich werden.

Schon allein die Belastungen, denen Asthma-Patienten im Alltag ausgesetzt sind, haben unweigerlich Stresssituationen zur Folge, die sich nicht so einfach bewältigen lassen. Vor allem die ständigen Ängste, die ihr Leben begleiten, führen unweigerlich zu Unausgeglichenheit und Verspannung. Daher ist es für die Betroffenen besonders wichtig, dass Sie mittels Entspannungstechniken lernen, besser mit dem täglichen Stress umzugehen. Fast alle Entspannungstechniken beschäftigen sich vorwiegend mit dem Atem, weil zwischen Stress und Atem ein enger Zusammenhang besteht.

Mittels Autosuggestion Körper und Psyche entspannen

Das Autogene Training ist eine weltweit anerkannte Entspannungstechnik, die auf Körper, Geist und Psyche zugleich wirkt. Dabei wird vor allem mit inneren Bildern und Vorstellungen gearbeitet. Durch Konzentration auf bestimmte Formeln und Körperregionen sammelt sich der Geist und Sie fallen in eine Art Selbsthypnose. Dabei bleiben Sie bei vollständigem Bewusstsein und wissen immer genau, was geschieht. Auch der tiefe und ruhige Atem spielt eine große Rolle, was besonders für Asthma-Patienten sehr wichtig ist.

Tiefe innere Entspannung

Mit dem Autogenen Training können Sie eine tiefe innere Entspannung erreichen. Indem Sie Wärme und Ruhe in bestimmte Körperregionen imaginieren, werden die Muskeln entspannt, Ängste abgebaut und Schmerzen gelindert. So kann beispielsweise die intensive Vorstellung, dass Arme und Beine immer schwerer werden, zu einer völligen Entspannung der Muskeln führen. Das mag sich seltsam anhören, aber wenn Sie sich ernsthaft auf die Übungen einlassen, werden Sie die Wirkung sehr bald als überaus angenehm empfinden. Die Methode ist so einfach, dass sie bereits Kinder ab dem achten Lebensjahr erlernen können.

In mehreren Stufen das Autogene Training erlernen

Das Autogene Training besteht im Prinzip aus mehreren Stufen, wobei die Grundstufe, die sogenannte Schwereübung, der Entspannung der Muskulatur und des vegetativen Nervensystems dient. Die Wärmeübung erweitert die Blutgefäße und vermittelt so ein Wärmegefühl in den Gliedmaßen. Bei der Atemübung wird der Atem ruhig und regelmäßig, die Herzübung sorgt für einen gleichmäßigen Puls und die Stirnübung kühlt den Kopf. Wenn Sie eine Stufe beherrschen, können Sie die nächste Übung zum Training hinzunehmen, bis alle Übungen in einer Einheit ablaufen.

Es gibt zwar Tonträger, auf denen ein Sprecher die einzelnen Übungen anleitet, aber es empfiehlt sich einen einschlägigen Kurs zu besuchen, denn hier wird intensiver und ausführlicher auf die Schwierigkeiten der einzelnen Übungen eingegangen.

Einmal erlernte Techniken lassen sich dann immer und an jedem Ort anwenden – im Liegen, im Sitzen, sogar im Stehen, zu Hause, am Arbeitsplatz oder in der Straßenbahn.

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