Was tun gegen die Hausstauballergie

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Was tun gegen die Hausstauballergie

Die Hausstauballergie zählt – neben der Pollenallergie – zu den häufigsten Allergien.  Eigentlich ist es nicht richtig von Hausstauballergie zu sprechen, denn es ist nicht der Hausstaub, der die Allergie auslöst, sondern das Allergen, das sich im Kot der Hausstaubmilbe befindet. Nachdem die Kotbällchen getrocknet sind, zerfallen sie in viele kleine Teilchen, die sich mit dem Hausstaub vermischen und sich mit ihm verbreiten. Eine einzige Milbe hinterlässt täglich zwanzig Kotkügelchen und damit eine ganze Menge Allergieauslöser.

Die Milben ernähren sich von abgestorbenen Hautschuppen, die in allen von Menschen bewohnten Räumen vorhanden sind. Daher gehören sie zu den natürlichen Mitbewohnern der Menschen und sind keineswegs ein Zeichen von fehlender Hygiene, denn diese ungebetenen Gäste lassen sich einfach nicht wegschrubben.

Bettzeug immer gründlich reinigen

Da es keine Möglichkeit gibt, die Hausstaubmilbe endgültig aus Ihren Wohnräumen zu vertreiben, sollten Sie wenigstens versuchen, die winzigen Tierchen so weit wie möglich zu bekämpfen. Bevorzugt halten sie sich in den Betten auf, daher ist es besonders wichtig, dass Sie Ihre Bettwäsche einmal pro Woche bei mindestens 60 Grad waschen. Außerdem sollten Sie Ihre Matratzen alle zwei bis drei Monate reinigen. Am besten eignet sich dafür ein Milbensauger. Da die Hausstaubmilbe Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit liebt, ist es ratsam Bett und Bettzeug möglichst oft zu lüften, speziell bei winterlichen Temperaturen sollten Sie Ihr gesamtes Bettzeug möglichst lange auf den Balkon oder ins Fenster legen. Auch sollten Sie im Schlafzimmer auf alle Staubfänger wie Bücherregale, Stofftiere und Gardinen verzichten. Alternativ zu den Gardinen eignen sich Rollos.

Feucht wischen und lüften!

Das Staubsaugen und Staubwischen in Ihrer Wohnung sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Dabei sollte immer feucht gewischt und ein sogenannter Staubmagnet (Swiffer) verwendet werden. Es zahlt sich sicherlich aus, ein paar Euro mehr in einen Staubsauger, der über einen Mikrofilter verfügt, zu investieren. Auch ein Luftreiniger kann helfen, die Staubbelastung in den Räumen gering zu halten. Jedenfalls sollte die Wohnung mindestens einmal am Tag gründlich durchgelüftet werden.

Quellen

www.lungenaerzte-im-netz.de
www.apotheken-umschau.de
www.apotheken.de/news/article/hausstauballergie/

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