Gesundes Raumklima schaffen

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Gesundes Raumklima schaffen

Den Großteil unserer Zeit verbringen wir in geschlossenen Räumen. Daher ist es wichtig, dass das Raumklima stimmt und die Luft in den Innenräumen nicht von Schadstoffen belastet ist. Im Allgemeinen wäre eine Raumtemperatur zwischen achtzehn und einundzwanzig Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von plus/minus fünfzig Prozent.

Was die Raumluft belastet

Das Raumklima kann durch mehrere Faktoren belastet werden: Menschen, welche sich in den geschlossenen Räumen aufhalten, atmen Kohlendioxid aus, das sich in der Raumluft ablagert, womit der Sauerstoffgehalt abnimmt. Auch verschiedene Schadstoffe aus Möbeln, Teppichen und den Baumaterialien können die Luft in den Innenräumen verschlechtern und bei empfindlichen Menschen Kopfschmerzen,  Schleimhautreizungen und sogar Allergien auslösen.

Zu viel Feuchtigkeit führt zu Schimmelbefall

Da die Fenster in den modernen Wohnungen aus Gründen der Energieersparnis luftdicht schließen, ist die Zufuhr von Frischluft nicht mehr so gewährleistet wie früher. Umso wichtiger ist die gründliche und richtige Durchlüftung der Wohnräume. Zumal die Luftqualität außen, trotz Industrie und Verkehr, meist immer noch besser ist als die Innenraumluft. Wer seine Wohnung nicht ausreichend lüftet, riskiert zu viel Feuchtigkeit in den Räumen, was zu Schimmelbefall und Bakterienwachstum führen kann.

Richtiges Lüften

Das sogenannte „Stoßlüften“ sollte im Sommer wie im Winter drei- bis fünfmal täglich stattfinden. Am besten das erste Mal frühmorgens nach dem Aufstehen und das letzte Mal abends kurz vor dem Schlafengehen. Um in den Innenräumen eine gute Luftzirkulation zu erreichen, sollten Sie dabei möglichst gegenüberliegende Fenster gleichzeitig öffnen.

Besonders in der Küche droht Schimmelgefahr, denn die Luftfeuchtigkeit steigt rasant an, wenn gekocht und Geschirr gespült wird. Dasselbe gilt für das Badezimmer, denn auch beim Duschen und Baden verdampft viel Wasser. Hier sollte immer sofort gut durchgelüftet werden.

Grünpflanzen als Luftbefeuchter

Auch zu trockene Luft ist ungesund, denn sie reizt die Nasenschleimhäute und führt dadurch zu Schnupfen und Heiserkeit. Grünpflanzen haben sich als natürliche Luftbefeuchter erwiesen, denn sie leiten fast neunzig Prozent des Gießwassers wieder an ihre Umgebung ab – und zwar völlig keimfrei. Bei trockener Heizungsluft im Winter ist das eine wahre Wohltat für die Nasenschleimhäute. Dabei gilt: Je größer die Blätter der Pflanze umso mehr Feuchtigkeit gibt sie ab. Ein weiterer Vorteil von Zimmerpflanzen ist die Photosynthese, das heißt, sie wandeln über das Chlorophyll in ihren Blättern mithilfe des Sonnenlichts  das Kohlendioxid in Sauerstoff um.

Quellen:

  • https://www.obi.at/ratgeber/technik/heizen-und-klimatisieren/richtig-lueften/
  • https://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/assets/downloads/flyer/Flyer_Gesundes_Raumklima.pdf
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