Mehr Mobilität durch mobile Sauerstoffversorgung

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Mehr Mobilität durch mobile Sauerstoffversorgung

Die ausreichende Versorgung mit Sauerstoff ist eine Grundvoraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Bei diversen Krankheiten, wie auch bei der COPD, ist die Sauerstoffversorgung jedoch gestört. Was also können Sie in diesem Fall tun, besonders bei Aktivitäten außer Haus, um den notwendigen Sauerstoffvorrat zur Verfügung zu haben?

Kurzfristige Sauerstoffversorgung im Akutfall

Bei einem Akutfall, z.B. bei starker Atemnot nach körperlichen Anstrengungen, ist eine kurzfristige Verabreichung von Sauerstoff mit Hilfe mobiler Sauerstoffflaschen möglich. Diese sogenannten „mobilen Sauerstoffduschen“ enthalten Sauerstoff für bis zu 80 Inhalationen. Sie helfen dem Körper, sich wieder zu beruhigen und so zu einer normalen Atmung zu gelangen. Die kleineren Varianten passen gut in eine Handtasche und sind nicht teuer. Diese Sauerstoffversorgung ist bei geringem oder anfallsweisem Bedarf geeignet.

Mehr Mobilität durch Flüssigsauerstoff

Bei der Langzeit-Sauerstofftherapie mit Flüssigsauerstoff wird der tiefgekühlte Sauerstoff in stationären thermoisolierten Sauerstofftanks gelagert und bei Bedarf abgegeben. Für den mobilen Einsatz stehen tragbare Tanks zur Verfügung, welche relativ einfach am stationären Tank befüllt werden können. Ihre Betriebsdauer beträgt je nach Modell bis zu acht Stunden und ermöglicht damit ausgedehnte Unternehmungen. Sie ermöglichen den Patienten auch ein problemloses Arbeiten in einem Unternehmen.

Österreichweit haben die Apotheken und Krankenhäuser 28 Sauerstofftankstellen eingerichtet, wo Sie kostenlos Ihren mobilen Tank aufladen können. Durch die langen Öffnungszeiten und die gute Erreichbarkeit sind diese ideale Anlaufstellen. http://www.vivisol.at/assets/uploads/news/Sauerstofftankstellen_AUSTRIA_web_neu.pdf

Sauerstoffversorgung aus der Tasche

Der Sauerstoffkonzentrator saugt die Umgebungsluft an, filtert und verdichtet sie. Übrig bleiben etwa 93 Prozent reiner Sauerstoff, der im Normalfall über eine Nasenbrille direkt an den Patienten weitergegeben wird. Die verschiedenen Modelle der letzten Generation wiegen zwischen zwei und vier Kilo und passen in eine kleine Umhängetasche. Aufgrund leistungsstarker Batterien ist eine Gerätelaufzeit von bis zu 10 Stunden möglich. Das Gerät kann sogar mittels Adapter mit dem Zigarettenanzünder aufgeladen werden. Viele Fluggesellschaften akzeptieren eine Mitnahme des Sauerstoffkonzentrators.

Grenzenlose Mobilität bedeutet mehr Lebensqualität. Ob ein Spaziergang, Einkaufsbummel oder spontaner Ausflug – mit diesen Sauerstoffsystemen können Sie die Welt wieder selbst erleben.

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