In Bewegung bleiben: Ihr Winter-Aktionsplan mit COPD

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Winter-Aktionsplan mit COPD

Der Winter ist für COPD-Patienten oft eine schwierige Zeit: Einerseits verschlechtern sich durch Atemwegsinfektionen („Erkältungen“) oft auch die COPD-Symptome.

Andererseits lädt das Wetter viel weniger dazu ein, sich zu bewegen und sich an der frischen Luft aufzuhalten. Auf Bewegung sollten Sie aber auch im Winter keinesfalls verzichten. Wir erklären Ihnen, wie Sie auch in der kalten Jahreszeit aktiv bleiben können.

Auch im Winter: Verzichten Sie nicht auf Bewegung!

Wenn es draußen ungemütlich und dunkel ist, möchten wir uns am liebsten mit Kuscheldecke und Tee auf dem Sofa zusammenrollen. Doch das tut uns natürlich auf Dauer nicht gut. Auch im Winter ist Bewegung wichtig, gerade für COPD-Patienten.

Mit regelmäßiger Bewegung trainieren Sie auch Ihre Atmung und sorgen dafür, dass Sie im Alltag besser zurechtkommen. So erhalten Sie sich ein Maximum an Lebensqualität und Selbstständigkeit. Trainieren Sie deshalb am besten jeden Tag nach Ihren Möglichkeiten, auch im Winter. Welche Bewegungsformen jetzt infrage kommen, erklären wir Ihnen.

Ihr Winter-Aktionsplan mit COPD:

Bei allen sportlichen Aktivitäten gilt: Lassen Sie es langsam angehen. Beobachten Sie sich gut und überfordern Sie sich nicht. Steigern Sie lieber langsam Ihre Trainingseinheiten. Regelmäßige, sanfte Trainings sind besser als wenige, bei denen Sie sich überfordern. Um auch im Winter aktiv zu bleiben, können Sie zum Beispiel auf diese Sportarten zurückgreifen:

  • Gehen Sie spazieren: Spazierengehen ist die einfachste Möglichkeit, um in Bewegung zu kommen. Sie treten einfach aus der Haustür und sind schon mitten dabei, ohne Vorbereitung und Ausrüstung. Auch im Winter können Spaziergänge sehr schön sein. Auch wenn das Wort „Erkältung“ etwas anderes suggeriert: Die Kälte selbst macht uns nicht krank, sondern kann uns im Gegenteil sogar abhärten. Wenn das Wetter halbwegs erträglich ist: Ziehen Sie sich warm an und gehen Sie auf einen kleinen Spaziergang nach draußen.
  • Machen Sie Gymnastik zu Hause: Völlig unabhängig vom Wetter sind Sie, wenn Sie zu Hause Übungen durchführen. Stellen Sie sich – gegebenenfalls mithilfe eines Physiotherapeuten – einen Übungsplan zusammen, den Sie gut meistern können, und verlegen Sie Ihre Sportstätte einfach nach Hause.
  • Schwimmen Sie: Auch ein Besuch im warmen Hallenbad kann sehr angenehm sein, wenn es draußen kalt ist. Sie sollten dann aber darauf achten, dass Sie im Wasser nicht auskühlen und nur mit völlig trockenen Haaren wieder nach draußen gehen, um sich nicht zu erkälten. Wenn Sie wegen der Erkältungsgefahr unsicher sind, sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, ob Schwimmen im Winter für Sie geeignet ist.
  • Melden Sie sich bei einer Lungensportgruppe an: Wenn die eigene Motivation zu wünschen übrig lässt, können feste Termine und die Unterstützung einer Gruppe helfen. Vielleicht ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt für Sie, sich eine Lungensportgruppe zu suchen. Dort bewegen Sie sich nicht nur unter professioneller Anleitung, sondern lernen auch andere Menschen mit Lungenkrankheiten kennen, mit denen Sie sich austauschen können.

Egal, welche Sportart Sie für sich aussuchen: Bleiben Sie in Bewegung, auch im Winter!

Hier finden Sie weitere Tipps, worauf Sie bei der Wahl der richtigen Sportart achten sollten.

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