Für ein strahlendes Lächeln

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Für ein strahlendes Lächeln

Laut einer Studie im „Journal of Indian Society of Periodontology“ besteht für COPD Patienten ein Risiko, durch Parodontose eine Verschlechterung der Lungenfunktion zu erleiden.1Zahnpflege lohnt sich daher auf jeden Fall.

Eine schlechte Zahngsundheit gilt laut einer weiteren Publikation sogar als Risikofaktor für COPD. Vermutet wird, dass Bakterien vom Mundraum in die Lunge gelangen und dort die Entstehung und das Fortschreiten von Entzündungsprozessen begünstigen.2

Gründliche Zahnhygiene

Zu einer vorbeugenden und Verschlechterung vermeidenden Lebensweise gehört daher selbstverständlich eine gründliche Zahnhygiene mit täglich mindestens zzweimaligem Zähneputzen und Verwendung von Zahnseide.2 Viele COPD-Patienten sind auch (ehemalige) Raucher und Rauchen erhöht das Risiko des vorzeitigen Zahnverlusts durch die Verengung von Gefäßen und eine dadurch bedingte schlechtere Durchblutung. Außerdem schwächt es die Abwehrkräfte und begünstigt die Ausbreitung von Krankheitserregern. Selbst die Wundheilung ist bei Rauchern verzögert und Implantate halten schlechter als bei Nichtrauchern. Bakterien haben durch den Zahnbelag ein leichteres Spiel, Karies und Parodontitis – Zahnfleischentzündung – werden begünstigt.3 Auch die Ernährung spielt bei der Zahngesundheit eine wesentliche Rolle. Zuckerhaltige Getränke und Speisen schaden den Zähnen. Im Idealfall werden 30 Minuten nach dem Genuss die Zähne geputzt. Dabei ist auch die Methode wichtig: Geputzt wird in einem 45 Grad Winkel um gut unter den Zahnfleischrand zu gleangen, in kleinen kreisenden Bewegungen, ohne zu stark aufzudrücken und mindestens zwei Minuten lang. Zwei- bis dreimal tägliches Putzen sowie mindestens zweimal wöchentlich eine genauere Hygiene mit Zahnseide und Fluoridierung mittels Spüllösung gilt als optimales Programm.5

Kontrolluntersuchungen

Halbjährlich sollten zudem Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt auf dem Programm stehen.2 Auch eine professionelle Zahnreinigung wird empfohlen. Stirbt ein Zahn ab, wird meist eine Wurzelbehandlung durchgeführt. Dann ist Zahnhygiene besonders wichtig, da sich Bakterien in toten Zähnen besonders leicht breit machen können. Zudem schwächen sie das Immunsystem bei vielen Menschen, was sogar trotz guter Mundpflege zu einer Parodontitis führen kann.4 Eine schlechte Zahngesundheit unterstützt die Entwicklung einer COPD, und COPD-Patienten haben mehr Probleme mit ihren Zähnen. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig auf die Gesundheit der Zähne zu achten.

Daher gilt:

  • Täglich mindestens zweimal Zähne putzen
  • Wöchentlich ein- bis zweimal mit Zahnseide reinigen
  • Fluoridhaltige Spüllösung für zwischendurch
  • Laufende Selbstkontrolle der Zähne
  • Halbjährlich zur Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt
  • Regelmäßige professionelle Zahnreinigung
  • Zahnfreundliche Ernährung
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