Sport bei Asthma und COPD

Gerade bei einer Lungenkrankheit ist körperliche Bewegung von größter Bedeutung. Sie hilft Ihnen, Ihre Lebensqualität zu steigern, Ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten oder zu vergrößern und eventuelles Übergewicht abzubauen, was wiederum die Atmung erleichtert. Leider neigen gerade Asthmatiker jedoch aus Angst vor Anfällen dazu, körperliche Anstrengung zu vermeiden. Unser Rat: Selbst wenn Sie schon längere Zeit keinen Sport mehr getrieben haben, fangen Sie jetzt wieder damit an! Wir erklären Ihnen, worauf Sie achten sollten.

COPD/Asthma und Sport – geeignete Sportarten

Für Asthmatiker und COPD-Patienten sind vor allem Ausdauersportarten gut geeignet: Tanzen, Fahrradfahren, Walking, Joggen, Schwimmen, Reiten oder Wandern beispielsweise. Im Winter ist Ski-Langlauf möglich. Wegen der kalten Luft sollten Sie dann jedoch besonders auf Ihre Nasenatmung achten. Für den Anfang reicht auch mäßiges Spazierengehen, das Sie langsam steigern können. Ungünstig bei Asthma und COPD sind Sportarten, die mit einer plötzlichen Belastung einhergehen, zum Beispiel Kraftsport. Probieren Sie vorsichtig verschiedene Sportarten aus und beobachten Sie, was Ihnen gut tut! Fordern Sie sich, aber meiden Sie Überforderung!

COPD/Asthma und Sport – So beginnen Sie neu

Wenn Sie mit Asthma Sport treiben wollen, stehen Sie möglicherweise vor dem Problem, dass Sie sich aus Angst vor Atemnot schon sehr lange nicht mehr intensiver bewegt haben. Bevor Sie beginnen, sollten Sie deshalb mit Ihrem Arzt oder Apotheker sprechen und sich beraten lassen. Achten Sie beim Sport auf frühe Anzeichen für einen Asthmaanfall. Führen Sie zu Beginn genau Tagebuch, tragen Sie eventuell auch Faktoren wie Wetter oder Tageszeit ein. So finden Sie schnell heraus, was Ihnen guttut und was nicht.

Hilfestellung beim Sport mit Asthma oder COPD geben Lungensportgruppen, in der Sie nicht nur bei erfahrenen Trainern wieder sportliche Erfahrungen machen können, sondern auch Atemübungen lernen und Menschen mit ähnlichen Problemen treffen. Informieren Sie sich im Internet, bei ihrem Arzt oder bei Selbsthilfegruppen ob es in Ihrer Nähe ein Lungensportgruppe gibt.

Noch ein wichtiger Tipp zum Schluss: Beginnen Sie langsam! Selbst kleinste Anstrengungen sind schon vorteilhaft für Sie. Sie werden sehen, dass sich nach und nach Ihr Körper verändert und Sie in der Lage sind, immer mehr zu leisten.

Selbst wenn es zunächst nur kleine Schritte sind: Werden Sie aktiv!

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