Mobilität

Mobilität erhalten

Mobilität ist ein wichtiges Thema für Patienten mit Asthma oder COPD. Zum einen schränkt die Krankheit selbst die Mobilität ein, zum Beispiel wenn im fortgeschrittenen Stadium von COPD schon kleinste Anstrengungen Atemnot verursachen oder wenn eine Sauerstofftherapie notwendig wird. Zum anderen schränken sich viele Patienten auch selbst ein, weil sie Angst vor einem Luftnotanfall haben. Vor allem Letzteres ist sehr destruktiv und meist nicht notwendig: Auch bei einem Leben mit Lungenerkrankung ist hohe Mobilität möglich.

Werden und bleiben Sie aktiv!

Um Ihre Mobilität zu erhalten, müssen Sie aktiv werden! Ernähren Sie sich gesund, geben Sie das Rauchen auf und bleiben Sie in Bewegung. Sport und körperliche Bewegung erhöhen Ihre Leistungsfähigkeit, trainieren ihren ganzen Körper und schaffen neue Mobilität für Sie. Wer schon länger keinen Sport mehr getrieben hat und/oder durch die Lungenerkrankung körperlich schon eingeschränkt ist, ist mit der Teilnahme an einer Lungensportgruppe gut beraten. Dort bekommen Sie nicht nur professionelle Anleitung, sondern können auch mit anderen Betroffenen Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen. Jede Bewegung hilft, Ihre Mobilität zu erhalten oder zurückzugewinnen: Sie trainieren damit nicht nur Muskeln und Atemapparat, sondern beugen auch weiteren einschränkenden Begleiterkrankungen vor, zum Beispiel Osteoporose. Ihre Lungenkrankheit sollte Sie deshalb nicht von einem aktiven Leben abhalten, sondern im Gegenteil dazu herausfordern!

Mobilität durch Vorbereitung

Die Angst vor einem Asthmaanfall hält viele Patienten davon ab, körperlich aktiv zu werden. Sie schränken sich selbst in ihrer Mobilität ein. Wenn Sie sich gut auf einen möglichen Luftnotanfall vorbereiten, können Sie mit dieser Angst besser umgehen: Tragen Sie immer (wirklich immer!) Ihre Notfallmedikamente bei sich. Lassen Sie sich einen individuellen Notfallplan erstellen und tragen Sie auch diesen bei sich. Instruieren Sie Freunde und Verwandte über die richtige Reaktion bei einem Anfall. Üben Sie Atemtechniken und atemerleichternde Körperhaltungen. Sprechen Sie über Ihre Ängste, im Zweifelsfall in einer Psychotherapie. Je besser Sie vorbereitet sind, umso geringer wird die Angst vor dem Notfall.

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