Therapie

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COPD-Therapie

Verbesserung von Lebenserwartung und -qualität

Wird eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung diagnostiziert, ist es meist schon zu spät, um die Krankheit zu heilen. Mit einer gut eingestellten Therapie kann jedoch das Fortschreiten verlangsamt oder sogar gestoppt werden. Außerdem lassen sich die Symptome mildern, was die Lebensqualität der Patienten erhöht. Das Risiko für Begleitkrankheiten kann durch die Therapie ebenfalls gesenkt werden. Ziel der Therapie ist also eine Erhöhung der Lebenserwartung und der Lebensqualität der Patienten. Und dabei sind oft große Fortschritte zu erzielen!

Medikamente in der Therapie von COPD

COPD wird vor allem mit inhalierbaren Medikamenten behandelt. Dadurch kommen die Wirkstoffe direkt dort an, wo sie auch wirken sollen: in der Lunge und dem gesamten Atemapparat. Weil die Medikamente auf diese Art nicht durch den ganzen Körper transportiert werden müssen, können sie geringer dosiert werden, was auch die Gefahr von Nebenwirkungen senkt. Verwendet werden dauerhafte Medikamente und Notfallmedikamente. Die Dauermedikamente sollen die Entzündungsprozesse in den Atemorganen stoppen, Schleimhautschwellungen reduzieren und die Bronchien weiten. Die Notfallmedikamente werden bei einem akuten Atemnotanfall eingesetzt und helfen, diesen rasch zu beenden.

Nicht-medikamentöse Maßnahmen zur COPD-Therapie

Unbedingte Voraussetzung für den Erfolg der COPD-Therapie ist der sofortige Verzicht auf das Rauchen und die Vermeidung des Passivrauchens. Sind andere Auslöser für die Krankheit verantwortlich (zum Beispiel Chemikalien oder Stäube), müssen auch diese dringend vermieden werden. Atemübungen und -techniken helfen, Atemnotattacken schnell zu bessern. Wichtig ist außerdem eine gesunde Lebensweise (Ernährung, Bewegung). Schreitet COPD fort, wird es eventuell notwendig, mit der Verabreichung von Sauerstoff oder einer Beatmung die Sauerstoffsättigung im Körper zu korrigieren. Auch chirurgische Eingriffe kommen infrage: Durch die Reduktion des Lungenvolumens werden andere Bereiche der Lunge besser mit Sauerstoff versorgt. Ist ein Lungenemphysem lokal begrenzt, kann es auch chirurgisch entfernt werden. Die letzte Therapiemöglichkeit ist schließlich die Transplantation eines oder beider Lungenflügel. Dies kommt aber aufgrund verschiedener Begleiterkrankungen nur in wenigen Fällen infrage.
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