COPD

Eine Definition

COPD ist die Abkürzung für „chronic obstructive pulmonary disease“, zu Deutsch „chronisch obstruktive Lungenerkrankung“. Zwei Krankheitsbilder sind in der COPD vorherrschend: die chronisch-obstruktive Bronchitis und das Lungenemphysem. COPD ist durch Husten, Atemnot bei Belastung und vermehrten Auswurf gekennzeichnet. Ähnlich wie beim Asthma ist vor allem die Ausatmung erschwert. Umgangssprachlich wird die Lungenkrankheit COPD auch als „Raucherlunge“ bezeichnet. Rauchen ist tatsächlich die Hauptursache für COPD.

COPD – eine fortschreitende Krankheit

COPD ist bisher nicht heilbar. Unbehandelt schreitet sie schnell fort, mit der richtigen Behandlung kann das Fortschreiten verlangsamt oder sogar aufgehalten werden. Die Krankheit wird in vier Stadien und ein Vorstadium eingeteilt. Unterschieden werden sie nach den Symptomen, vor allem aber nach den Ergebnissen eines Lungenfunktionstests.

  1. Stadium 0 (Vorstadium bzw. Risikogruppe): Die Lungenfunktion ist noch nicht beeinträchtigt, der Patient hat jedoch eine chronische Bronchitis mit Husten und Auswurf.
  2. Stadium 1 (leicht): Die Lungenfunktion liegt bei 80% oder mehr. Die Symptome sind schwach ausgeprägt und werden von den Patienten häufig noch gar nicht bemerkt.
  3. Stadium 2 (mittel): Die Lungenfunktion nimmt bis auf 50% ab. Die Symptome nehmen zu, werden aber gerade von Patienten mit einem bewegungsarmen Lebensstil oft noch immer nicht als dauerhafte Krankheit erkannt.
  4. Stadium 3 (schwer): Der Lungenfunktionstest zeigt Ergebnisse zwischen 30 und 50%, die Erkrankung ist nicht mehr zu ignorieren. Schon leichte Anstrengungen können Husten und Atemnot auslösen.
  5. Stadium 4 (sehr schwer, auch: exazerbierte COPD): Jetzt ist die Krankheit im Endstadium angelangt. Die Lungenfunktion liegt bei unter 30%, die Patienten sind chronisch mit Sauerstoff unterversorgt. In diesem Stadium ist COPD lebensgefährlich.

Eine frühe Behandlung ist wichtig!

COPD geht mit einer sinkenden Lebenserwartung einher. Im Durchschnitt sterben Patienten fünf bis sieben Jahre früher. Je eher die Behandlung beginnt, umso größer sind die Chancen, die Lebenserwartung und die Lebensqualität zu erhöhen. Die wichtigste Maßnahme ist der sofortige Verzicht auf das Rauchen. Weitere Schritte sind medikamentöse Maßnahmen sowie Lungensport und Atemübungen.

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Quellen: www.ipa.ruhr-uni-bochum.de, www.lungenaerzte-im-netz.de

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