Inhalation

Der richtige Weg

Ein Inhalator ist die häufigste Darreichungsform von Asthmamedikamenten, da diese direkt an den Wirkort, also in die Atemwege, gelangen. Dadurch reicht im Vergleich zu Tabletten eine niedrigere Dosis aus, um eine gute Wirkung zu erzielen.

Die beste Variante ist die Inhalation, denn

  • der Wirkstoff gelangt direkt an den Wirkort, die Atemwege,
  • im Vergleich zu Tabletten ist daher eine geringe Dosis ausreichend,
  • die Nebenwirkungen sind geringer, da die verabreichte Wirkstoffmenge sehr viel niedriger ausfallen kann als bei Tabletten.

Richtig Inhalieren

Auf die Technik kommt es an!

Egal welchen Inhalator Sie verwenden: Die richtige Anwendung ist von großer Bedeutung für die Wirksamkeit.

Pulverinhalatoren

Pulverinhalatoren (oder auch: Trockenpulverinhalatoren) enthalten, wie der Name schon sagt, ein Pulver, das in der Regel aus Hilfsstoffen (z.B. Laktose) und Wirkstoffen besteht. Durch die Zugabe von Laktose werden die Wirkstoffe effizienter vom Inhalator freigegeben um die gesamte Lunge erreichen zu können. Beim Pulverinhalator wird der Wirkstoff durch kräftiges Einatmen freigesetzt. Bei den meisten Inhalatoren ist die Atemstärke entscheidend dafür, dass auch ausreichend Wirkstoffe eingeatmet werden. Ganz wichtig ist, niemals in den Inhalator auszuatmen. Die Feuchtigkeit aus der Atemluft würde das Pulver verklumpen lassen und Inhalatoren ohne Dosisschutz unbrauchbar machen.

Dosieraerosole

Ein Dosieraerosol enthält Wirkstoffe in einem flüssigen oder gasförmigen Gemisch. Die Freisetzung des Medikaments wird durch Treibgas ausgelöst und ist damit unabhängig vom Atemfluss des Patienten.

Wichtig ist die exakte Koordination zwischen der Einatmung und dem Sprühstoß. Ist dem Patienten diese Koordination nicht möglich, sollte ein Pulverinhalator in Betracht gezogen werden. Alternativ dazu kann ein Spacer, der als Vorschaltkammer fungiert, die Anwendung des Inhalators vereinfachen. Vor der Anwendung muss ein Dosieraerosol kräftig geschüttelt werden.