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Wichtige Wörter rund um Asthma und COPD

A

Allergie
Bei einer Allergie reagiert der Körper extrem auf unterschiedlicheAuslöser. Viele Asthmatiker haben auch Allergien, die die Atemnot auslösen.

Asthma
Asthma ist die Kurzform für Asthma bronchiale, eine chronische Lungenkrankheit.

Asthmaanfall
Bei einem Asthmaanfall kommt es zu starker Atemnot, vor allem das Ausatmen ist erschwert. Mit Notfallmedikamenten und Atemtechniken vergeht der Anfall meist schnell.

Asthmaschulung
Bei einer Asthmaschulung, zum Beispiel im Rahmen einer Rehabilitation, werden Patienten über ihre Krankheit und die notwendigen Therapiemaßnahmen aufgeklärt.

Asthmatagebuch
Asthmapatienten sollten regelmäßig ihren Peak Flow (mehr zum Thema Peak Flow finden sie unter P) messen und zusammen mit Beschwerden und besonderen Vorkommen in ein Asthmatagebuch eintragen.

Atemnot
Atemnot gehört zu den Leitsymptomen von COPD und kommt auch bei Asthmaanfällen vor.

Atemtechniken
Atemtechniken und -übungen erleichtern das Atmen im Alltag und bei Notfällen.

Auswurf
Unter Auswurf versteht man den Schleim, der aus der Lunge abgehustet wird. COPD-Patienten haben meist Husten mit starkem Auswurf.

B

Begleiterkrankungen
Eine Krankheit kann weitere Krankheiten verursachen, die Begleiterkrankungen heißen. Bei COPD und Asthma sind das zum Beispiel Depressionen oder Diabetes.

BMI
BMI ist die Abkürzung für Body Mass Index. Der BMI erteilt Auskunft über das Verhältnis zwischen Körpergewicht und Körpergröße und ist ein Hilfsmittel um eine gesunden Bereich für das Gewicht zu definieren.

Bronchien
Als Bronchien bezeichnet man die Luftwege in der Lunge. Bei Asthma und COPD sind die Bronchien dauerhaft entzündet.

C

Chronisch
Eine Krankheit wird als chronisch bezeichnet, wenn sie über lange Zeit oder lebenslang anhält. COPD und Asthma sind chronische Krankheiten.

COPD
COPD ist die Abkürzung für „chronic obstructive pulmonary disease“, auf deutsch „chronisch obstruktive Lungenerkrankung“.

D

Diabetes
Diabetes („Zuckerkrankheit“) kann als Begleiterkrankung bei Asthma und COPD auftreten und muss separat behandelt werden.

Diagnose
Wird eine Krankheit durch einen Arzt zweifelsfrei erkannt, nennt man dies Diagnose.

Depression
Depressionen können als Begleiterkrankungen bei Asthma und COPD auftreten und müssen separat behandelt werden.

Dosieraerosol
Ein Dosieraerosol ist ein Inhalationssystem, bei dem der Wirkstoff in Spray-Form vorliegt und mittels Treibmittelfreigesetzt wird.

I

Inhalator
Mit einem Inhalator werden Medikamente für Lungenkranke eingeatmet und so direkt in die Lunge eingeleitet.

K

Kutschersitz
Der Kutschersitz ist eine Körperhaltung, die bei einem Luftnotanfall das Atmen erleichtert.

L

Leitsymptom
Leitsymptome sind die bedeutsamsten Zeichen einer Krankheit.

Lippenbremse
Die Lippenbremse ist eine Atemtechnik, die das Ausatmen bei einem Asthmaanfall erleichtert.

Lunge
Die Lunge mit den Bronchien und Lungenbläschen ist der wichtigste Teil unseres Atemapparats.

Lungenbläschen
In den Lungenbläschen wird Sauerstoff ans Blut abgegeben und Kohlendioxid von dort aus entgegengenommen.

Lungenemphysem
Das Lungenemphysem ist eine irreversible Überblähung der kleinsten mit Luft gefüllten Strukturen(Lungenbläschen) der Lunge. Es führt letztendlich zur Zerstörung der Lungenbläschen.

Lungenfunktionstest
Der Lungenfunktionstest wird schnell und schmerzfrei beim Arzt durchgeführt und ist ein wichtiges Diagnosewerkzeug bei Asthma und COPD.

Lungensport
In speziellen Lungensportgruppen trainieren Patienten mit Lungenerkrankungen gemeinsam, bewegen sich und lernen Atemübungen.

Lungentransplantation
In manchen Fällen kommt im fortgeschrittenen Stadium von COPD nur mehr eine Lungentransplantation infrage. Dabei wird die kranke Lunge entnommen und durch die Lunge eines Organspenders ersetzt.

M

Medikamente
Bei Asthma und COPD werden zwei Arten von Medikamenten eingesetzt: Entzündungshemmende Mittel werden dauerhaft eingenommen und wirken der chronischen Entzündung in den Bronchien entgegen, bronchienerweiternde Medikamente helfen im Notfall und werden nur bei Bedarf eingesetzt.

Mobilität
Unter Mobilität versteht man die Fähigkeit, sich selbstständig und uneingeschränkt zu bewegen und an unterschiedlichsten Aktivitäten teilzunehmen. Bei COPD ist die Mobilität ab einem gewissen Schweregrad immer mehr eingeschränkt.

N

Nicht-medikamentöse Behandlung
Neben den Medikamenten werden verschiedene nicht-medikamentöse Behandlungen nötig, zum Beispiel Atemtechniken, Sport oder Rauchentwöhnung.

Notfallmedikamente
Die meisten Patienten mit Asthma oder COPD müssen einen Inhalator als Notfallmedikamenten bei sich tragen, die bei einem Luftnotanfall(Asthmaanfall) die Atmung erleichtern. Es gibt jedoch Erhaltungstherapien, die auch bei Bedarf als Notfallmedikament eingesetzt werden können.

Notfallplan
Ein Notfallplan listet die einzelnen Schritte auf, die bei einem Atemnotanfall durchgeführt werden sollen. Er dient als Gedächtnisstütze für den Patienten oder als Anleitung zur Hilfeleistung für Außenstehende.

O

Obstruktiv
Eine Obstruktion ist in der Medizin der Schluss eines Hohlorgans. Im Fall von COPD verschließen sich die Atemwege immer stärker.

P

Peak Flow
Der Peak Flow erfasst die maximale Ausatmungsgeschwindigkeit eines Patienten. Gemessen wird es mit einem Peak-Flow-Meter oder auch Spirometer.

Pulverinhalator
Ein Pulverinhalator enthält die Wirkstoffe in Pulverform in einem speziellen Inhalator. Der Wirkstoff wird durch starkes Einatmen freigesetzt.

R

Rauchen
Rauchen ist die Hauptursache für COPD. Patienten mit Asthma oder COPD sollten unbedingt auf das Rauchen verzichten und sich in rauchfreier Umgebung aufhalten.

Raucherlunge
COPD wird umgangssprachlich auch als „Raucherlunge“ bezeichnet.

S

Sauerstofftherapie
Bei COPD-Patienten kann eine Sauerstofftherapie nötig werden, bei der der Patient mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt wird, um Schäden vorzubeugen und eine höhere Lebensqualität zu erreichen.

Selbsthilfegruppe
In einer Selbsthilfegruppe tauschen sich Patienten über ihre Krankheit und alle damit zusammenhängenden Themen aus.

Stress
Stress kann zur Entstehung von Luftnotanfällen beitragen. Entspannungsübungen und Stressabbau gehören deshalb zu den nicht-medikamentösen Maßnahmen bei Asthma und COPD.

V

Vitalkapazität
Ein Messwert in der Lungenfunktionsprüfung. Die Vitalkapazität gibt die Luftmenge an, die nach einer maximalen Einatmung maximal ausgeatmet werden kann. Das Volumen ist von der Konstitution des Probanden abhängig. Es beträgt 2,5 bis 3 Liter bei Menschen mit Bürotätigkeit, 6 bis 8 Liter bei Extremsportlern.

Z

Zyanose
Wenn der Gasaustausch in den Lungenbläschen (Alveolen) gestört ist, bekommt der Körper zu wenig Sauerstoff. Dies macht sich durch eine Blaufärbung z. B. der Lippen bemerkbar, welche Zyanose genannt wird.

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