Atemnot

Unangenehm und manchmal gefährlich

Ist die Atmung auf unangenehme Weise erschwert, spricht man von Atemnot, Atembeschwerden oder Dyspnoe. Schweregrad und Empfindung der Probleme können sehr unterschiedlich sein: Manchmal ist „nur“ die Atmung für kurze Zeit etwas anstrengender als sonst, manchmal ist das Atmen so erschwert, dass Angstzustände, Kreislaufprobleme oder andere Symptome dazukommen. Vergeht die Atemnot nicht innerhalb kurzer Zeit, kann sie auch bedrohlich werden. Zum Ersticken führt akute Atemnot jedoch nur selten. Besonders bekannt ist Atemnot bei Asthma, aber die möglichen Gründe sind vielfältiger:

Ursachen für eine Atemnot

Atemnot tritt im Zusammenhang mit verschiedenen Krankheiten auf: Chronische Lungenkrankheiten mit Verengung der Luftwege, wie Asthma, COPD oder chronische Bronchitis, können starke Atemnotattacken verursachen. Aber auch bei akuten Infekten der Atemwege (Lungenentzündung oder Bronchitis), bei Herzinfarkten, Sekretansammlungen in der Lunge, Lungenkrebs und anderen Erkrankungen kommt es zu Atemnot. Auch wenn die Luftwege (Luftröhre oder Bronchien) von Fremdkörpern verlegt sind, ist die Atmung erschwert oder im schlimmsten Fall sogar unmöglich. Die Gründe für die Atemnot können jedoch auch ganz harmlos sein: Untrainierte Menschen geraten bei Anstrengung leicht in Atemnot. Dann empfiehlt sich ein moderates Training. Manchmal liegt aber auch keine körperliche Ursache für das Auftreten von Atemnot vor. Die Entstehung kann dann psychosomatisch bedingt sein und mit Konflikten in der Partnerschaft, in der Familie oder im Job zu tun haben („dicke Luft“).

Atemnot – was tun?

Der wichtigste Ratschlag bei Atemnot heißt: Ruhe bewahren.

  • Lockern Sie enge Kleidung und nehmen Sie eine Körperposition ein, die die Atmung erleichtert, zum Beispiel den Kutschersitz.
  • Auch ein kühler Luftzug im Gesicht (zum Beispiel durch einen Ventilator oder Fächer) kann schnell Linderung bringen.

Tritt die Atemnot öfter auf, sollten Sie einen Arzt konsultieren. Er kann die weitere Therapie verordnen, die sehr unterschiedlich sein kann: Je nach Ursache der Atemnot reichen Allgemeinmaßnahmen wie körperliche Aktivitäten oder Atemtechniken aus, manchmal werden aber auch medikamentöse Maßnahmen oder Verhaltenstherapien notwendig.

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